Geistliches Wort von Pastor Thomas Vollmer

Liebe Gläubigen unserer Wallfahrtskirche,
liebe Besucher von St. Maria in der Kupfergasse!

Mit Freude, aber auch mit ein wenig Wehmut haben wir unsere Gottesdienste (Maiandachten und Messfeiern) mit Beteiligung der Gläubigen mit einer Reihe von Einschränkungen wieder aufgenommen. Zum 5. Ostersonntag müssen wir mit unseren üblichen Gottesdienstzeiten versuchen, wie wir damit umgehen können. Ich danke allen, die sich für den Empfangsdienst zur Verfügung gestellt haben. Ich möchte es möglichst vermeiden, dass Menschen, die aus welchem Grunde auch immer nicht oder zu spät angemeldet wurden, von der Teilnahme ausgeschlossen würden. 

Ich vertraue mich und Sie alle unserem auferstandenen Herrn Jesus Christus und der Fürbitte seiner und unserer Mutter Maria in dieser Situation an. Im Evangelium dieses Sonntags spricht Jesus vom Haus seines Vaters, wo er uns einen Platz bereiten will. Als Jesus sagte: Den Weg dorthin kennt ihr, war es Thomas, der Skeptiker unter den Aposteln, der den Mut hatte, einzuhaken und zu fragen: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst, wie sollen wir den Weg gehen? Jesus antwortet darauf mit einem der schönsten Sätze, die uns von ihm überliefert sind: Ich bin der Weg und die Auferstehung und das Leben. Niemand kommt zum Vater, außer durch mich. Diese Worte sind in der Abteikirche Maria Laach über der Apsis in einem riesigen Mosaik dem Bild des Pantokrators, des Allherrschers Jesus Christus in lateinischer Sprache hinzugefügt: Ego sum Via Veritas et Vita. 

In diesem Sinne grüße ich Sie alle: Laudetur Jesus Christus. - Nunc et semper. Amen - Gelobt sei Jesus Christus - In Ewigkeit. Amen - Nunc cum prole pia - benedicat virgo Maria. - Maria mit dem Kinde lieb - uns allen deinen Segen gib. 

 

Mit herzlichen Segenwünschen

Ihr Pastor Thomas Vollmer