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Fastenzeit 2024 in Köln-Mitte

Alle Angebote auf einen Blick.

Am Aschermittwoch beginnt die traditionelle Fastenzeit vor Ostern - auch vorösterliche Bußzeit genannt.

Bereits im frühen Christentum wurden die 40 Tage vor dem Osterfest - in Anlehnung an die 40-tägige Fastenzeit Jesu in der Wüste - zum Fasten genutzt. 

Dabei ist die Zahl 40 rein symbolisch zu verstehen. Schon seit dem 5. Jahrhundert sind die Sonntage als sogenannte "kleine Auferstehungstage" vom Fasten ausgenommen.

Damit man allerdings auf die 40 Tage kommt, wurde der Beginn auf den Aschermittwoch gelegt und der Karfreitag sowie der Karsamstag hinzugezählt.

In Köln-Mitte bieten wir für diese besonders geprägte Zeit eine Vielzahl von passenden Angeboten an: Vom traditionellen Start in die Fastenzeit mit dem Empfang des Aschekreuzes an Aschermittwoch über meditative Kreuzwegandachten, zahlreiche Angebote für Beichte und Gespräch bis hin zu besonderen Fastenpredigtreihen.

In gleich mehreren Kirchen in Köln-Mitte finden Sie zudem Kunstinstallationen und -interventionen lokaler und internationaler Künstlerinnen und Künstler, die zum Nachdenken anregen. Alle Installationen werden von thematisch passenden Veranstaltungen begleitet. Herzliche Einladung, im Angebot zu stöbern und die Zeit bis Ostern zu nutzen, wie es Ihnen gut tut!

 

Fastenzeit in Köln-Mitte: Alle Angebote auf einen Blick

Jaques Jarrige: Die Passion

Jaque Jarriges 'Christ' in der Cathedral Church of Saint John the Divine, New York

14.02.-05.05. | Basilika St. Gereon

Begleitveranstaltungen:
14.02., 19.00 Uhr: Vernissage
15.02., 18.00 Uhr: Künstlergespräch mit Jaques Jarrige, Dr. Maxime Deurbergue und Dr. Dominik Meiering
05.05., 11.00 Uhr: Finissage

Nach seiner vielbeachteten Installation einer großen Christus-Skulptur an der Vierung der Kathedrale Saint John the Divine in New York in der Fastenzeit und zu Ostern 2022 (siehe oben) setzt der französische Künstler Jacques Jarrige seine Erkundung des Heiligen in St. Gereon fort. Bis zum 5. Mai beherbergt die Basilika , zusätzlich zu dem zuvor gezeigten Christus, 10 ortsspezifische Werke aus Aluminium. 

Die transformative Kraft der Skulpturen ist für die Betrachter ebenso stark wie für Jarrige, als er sie schuf. Es ist die Hingabe an das Unerwartete und an etwas, das über ihn hinausgeht und nicht beherrscht werden kann, die er sorgfältig und in Echtzeit in jeder der Skulpturen festgehalten hat. Der Künstler kommentiert: "Meine Pieta ist nicht die von Michelangelo, aber ich hoffe, dass die Entdeckung, die ich während des Bildhauens gemacht habe und die mich in meiner Geringfügigkeit erfüllt hat, dass die Rührung, die ich erfahren habe, diejenigen erreichen wird, die sie betrachten".

Suscha Korte: Letztes Abendmahl

Suscha Korte: Last Supper - Letztes Abendmahl

14.02.-02.04. | Basilika St. Aposteln

Begleitveranstaltungen:
14.02., 19.00 Uhr: Vernissage
18.02., ca. 16.45 Uhr (im Anschluss an die SonntagsMusik): Künstlergespräch mit Suscha Korte und Dr. Dominik Meiering

Suscha Kortes Hauptwerk “Last Supper” regt uns an, über die Gemeinschaft Jesu mit seinen Jüngern am Abend vor seinem Tod nachzudenken. Auf den Tellern finden sich anstelle der üblichen Produktionssignets ikonische Marken unserer Zeit: Gucci, Prada, Rolex u.a. Das Werk stellt uns die Frage, was uns das Kostbarste in unserem Leben ist. Die glamourösen Top-Marken unserer Zeit oder das kleine, unscheinbare Symbol des Brotes Christi auf dem Abendmahlsteller?

Der angeschlagene 13. Teller ist der Teller Jesu. Er trägt das Geheim-Zeichen der Christen in der Antike: den Fisch, auf griechisch ICHTHYS. Damit wird deutlich, wer Jesus ist. Einer, der alle Wertehierarchien dieser Welt auf den Kopf stellt und eine neue Welt propagiert: den Anfang des Reiches Gottes, in dem Gerechtigkeit, Frieden und Barmherzigkeit herrschen. Suscha Korte hinterfragt uns eindringlich: Was ist das wirklich Wichtige in meinem Leben, wonach sehne ich mich, was ist mir kostbar?

Lukas Sünder: Phasen

Lukas Sünder: Phasen

14.02.-29.03. | tägl. 9-19 Uhr | St. Agnes

Begleitveranstaltungen:
25.02., 12.15 Uhr: Künstlergespräch mit Lukas Sünder und Dr. Dominik Meiering
07.03., 18.30 Uhr: Die Tradition der Fastentücher in der katholischen Kirche. Mit Prof. Dr. Manfred Becker-Huberti

 

Fastentücher dienen dazu, durch Verhüllen Dinge zu markieren, an deren Präsenz wir uns so gewöhnt haben, dass sie uns nicht mehr auffallen. Das Fastentuch in St. Agnes greift die Aggregatzustände – fest, gasförmig und flüssig – auf und visualisiert die spirituelle Energie in Architektur und Liturgie. Die drei Zustände werden auf drei Ebenen des Fastentuches präsentiert. Durch die unterschiedliche Durchlässigkeit der Ebenen vermischen sich die Muster. Es wird unklar, was im Vordergrund oder Hintergrund zu finden ist. 

 

Die katholische Liturgie nutzt Elemente in verschiedenen Aggregatzuständen: festes Brot als Leib Christi, flüssigen Wein und Weihwasser, gasförmigen Weihrauch. Auch die Dreifaltigkeit könnte man als Manifestation des Göttlichen in drei Aggregatzuständen verstehen: Der Heilige Geist als diffuse Kraft, Christus als das weltlich Konkrete und Gott Vater als das beständig Flexible. 

Melanie Wioras: Waters

Uproar, 2023, Full-HD Video, 3:02 min

24.03.-07.04. | tägl. 15-18 Uhr | St. Gertrud

Begleitveranstaltungen:
24.03., 15.00: Eröffnung und Einführung durch den Kunsthistoriker Dr. Christian Krausch
31.03. und 07.04.2024, jeweils 16.00 Uhr: Führungen durch die Künstlerin

 

Melanie Wioras' Fotografien und Videos berichten von der Kraft und Gewalt der Natur und ihrem kontinuierlichen Wandel. Sie machen sichtbar, was dem bloßen Auge verborgen bleibt.

Die Videos ihrer Reihe „Waters" zeigen Wasserphänomene teils vulkanischen Ursprungs. Sie erzeugen Choreografien ineinanderfließender Strukturen und Formen. Ihre extreme Zeitlupe verdeutlicht die gewaltigen Kräfte des Wassers und dessen fortwährende Veränderung. Dem dramatisch verlangsamten Geschehen hat die Künstlerin eigene Klangkompositionen unterlegt. Bild und Ton führen in eine vertraute und zugleich seltsam fremde Welt.

In der Krypta wird das Thema Wasser ein weiteres Mal aufgegriffen: Wioras Fotoserie „Natura" lässt den Blick über weite Landschaften, Makro- und Mikrokosmen, schweifen. Es bleibt offen, ob man es mit Nebel, Wasser, Gestein oder Eis zu tun hat. Die Bilder zeigen die immerwährende Kraft, die allen Landschaften innewohnt.

Freitags, 12.15 Uhr | Basilika St. Aposteln

Fastenpredigtreihe mit Pfr. Meiering zu Suscha Kortes „Letztes Abendmahl“

16.2. „Fischessen“ und Fasten nach Karneval
23.2. Abnehmen oder Zunehmen
1.3. Was mir schmeckt
8.3. Worauf ich „Lust“ habe
15.3. Gemeinsam essen
22.3. Hungrig nach mehr
29.3. (Karfreitag) Mehr als ein Essen

Samstags, 17.30 Uhr (Vorabendmesse) | St. Mauritius

Fastenpredigtreihe mit Pfr. Conrads SJ
Der Mensch Jesus als Hoffnung für die Menschheit

17.2. Der Geist treibt Jesus in die Wüste
24.2. Die Verklärung vor Propheten und Aposteln
2.3. Jesus diskutiert mit der Samariterin
9.3. Heilung d. Blindgeborenen als religiöses Ärgernis
16.3. Lazarus und die Überwindung des Todes

Sonntags, 11.00 Uhr | Herz Jesu

Gott hat ein Herz! – Die Herz-Jesu-Spiritualität

18.2. Hier und Jetzt: Gottes Herz weiß um uns. 
25.2. Heimat. In Gott.
3.3. Quell des Lebens. Erlösung und Leben in Fülle.
10.3. Herz aus vielen Zellen. Gemeinschaft der Kirche.
17.3. Ein Herz, das überströmt. Evangelisation. 

Sonntags, 12.00 Uhr | Kunst-Station Sankt Peter

Fastenpredigtreihe mit Pater Kessler SJ

18.2. Paradiesisch in der Wüste
25.2. Wüstenorientierung vom Berg
3.3. Tempelverwüstung
10.3. Sich in der Wüste freuen
17.3. Den Kreislauf des Scheiterns durchbrechen
24.3. „An’s Kreuz mit ihm!“ 

Sonntags, 18.30 Uhr | St. Maria in Lyskirchen

Fastenpredigtreihe mit Pastoralreferent Zalfen
„Jesus ist anders – werd´ auch du anders.“ 

18.2. Jesus kommt aus der Wüste – anders denken
25.2. Jesus ersteigt einen Berg – anders sehen
3.3. Jesus räumt den Tempel aus – anders handeln
10.3. Jesus irritiert Gläubige – anders glauben
17.3. Jesus lässt es donnern – anders hinhören
24.3. Jesus auf dem Esel – anders mitgehen

Im Bußsakrament bekräftigt der Mensch in Zuwendung zu Gott seine Abkehr von der Sünde. Die Vergebung, die der Priester im Namen Gottes ausspricht, kann sehr entlastend sein und gerade in der Fastenzeit Gelegenheit zu Umkehr, Neubeginn und Neustart bieten.

Kölner Dom
Mo-Fr: 7.45-8.45 | Sa: 7.45-9.45 & 15-17.30

Dominikanerkirche St. Andreas
Mo & Mi: 10-11.45 & 15-17

St. Aposteln
Sa: 17.15-17.45

Herz Jesu
Di-Fr: 18-18.45 | Sa: 9.45-11

St. Kolumba
Mo-Fr: 11-12.30 & 16.30-18 | Sa: 9-11.30 & 16.30-18

Minoritenkirche
Mo-Sa: 15-16

St. Maria in der Kupfergasse
Mo-Sa: 8.45-9 | Sa: 16.30-18 | 1. Sa/Monat: ab 19.30

St. Pantaleon
Mo-Fr: 11-12 | Täglich: 17-18.15

Alle anderen Kirchen: Nach individueller Absprache. 

Der Kreuzweg betrachtet den Leidens­weg Jesu von seiner Ver­urtei­lung über den Tod am Kreuz bis hin zur Ruhe im Grab. In der Regel hat ein solcher Kreuz­weg 14 Stationen. Diese kann man bewusst ab­laufen und vor jeder Station inne­halten und beten.

St. Agnes
Ab 16.02. freitags 15.00
29.03. (Karfreitag), 11.00 Uhr: Kinderkreuzweg

St. Maria in der Kupfergasse
Ab 16.02. freitags, 17.45 (Karfreitag 11.00)

St. Kolumba
Ab 16.02. freitags, 18.00

Herz Jesu
23.02. & 08.03., 19.40 (nach der Abendmesse)