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St. Andreas
St. Andreas
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St. Andreas
St. Andreas
Klosterkirche der Dominikaner

Dominikanerkirche St. Andreas

Glauben feiern – Gemeinschaft leben

St. Andreas – Klosterkirche des Dominikanerordens – bietet einer großen Gemeinde aus ganz Köln und Umgebung Heimat. Durch sorgfältig gestaltete Gottesdienste mit ansprechenden Predigten, vielfältige Kirchenmusik und niveauvolle Führungen finden Menschen geistliche Nahrung für Herz und Hirn.

Darüber hinaus ist die romanische Kirche mit ihrer reichen mittelalterlichen Ausstattung, dem Grab des Hl. Albertus Magnus, dem spätgotischen Macchabäerschrein und den beeindruckenden modernen Kirchenfenstern von Markus Lüpertz Anziehungspunkt für Pilger und Kunstinteressierte aus aller Welt.

 

 

Dominikanerkirche St. Andreas

Regelmäßige Termine

 

Gottesdienste
Montag-Freitag 12 Uhr
Samstag 9 und 17 Uhr
Sonntag 9, 11 und 18 Uhr

 

Eucharistische Anbetung
Donnerstag 11-12 Uhr

 

Rosenkranzgebet
Montag-Freitag 11.30 Uhr

 

Laudes
Montag-Freitag 7.30 Uhr (Hochchor)

 

Beichte, Gespräch, Beratung
Montag & Mittwoch 10-11.45 Uhr und 15-17 Uhr

 

Weitere Informationen auf der Homepage der Gemeinde

Gottesdienste, Konzerte & mehr in der Detailansicht

St. Andreas im Mercatorplan von 1570/71

Die romanische Basilika St. Andreas liegt unmittelbar nördlich der römischen Stadtmauer und wurde mutmaßlich über der älteren Kirche oder Kapelle "„Sancti Matthaei in Fossa“ ("St. Matthäus im Graben", d.h. im ehemaligen Stadtgraben, der die römische Stadtmauer umgab) errichtet. Eine genaue Datierung dieser älteren Kirche ist aktuell nicht möglich. Sicher ist nur, dass sie vor 900 errichtet worden sein muss. Noch ältere Vorgängerbauten seit frühchristlicher Zeit sind wahrscheinlich, jedoch ebenfalls nicht eindeutig nachweisbar.

Die erste historische gesicherte Erwähnung stammt aus der "Vita Brunonis archiepiscopi Coloniensis", der Lebensbeschreibung des hl. Bruno von Köln (entstanden 965-969). Sie berichtet, dass Erzbischof Bruno (gestorben 965) an diesem Ort ein Chorherrenstift gründete.

Er ließ eine frühromanische Kirche mit Krypta erbauen, von der Teile noch in der heutigen Krypta sichtbar sind. Die Kirche wurde von Brunos Nachfolger Gero im Jahr 974 auf das Patrozinium des hl. Andreas und aller Apostel Christi geweiht und entwickelte sich zum Mittelpunkt einer kleinen, landwirtschaftlichen Siedlung vor den Stadtmauern.

St. Andreas  - Lithographie von Anton Wünsch (1800-1833) nach einer Zeichnung von Johann Peter Weyer (1794-1864)

Um 1200 wurde mit dem Bau der heutigen Kirche im Stil der Spätromanik begonnen, die bis etwa 1240 fertig gestellt war. Sie wurde als dreischiffige Pfeilerbasilika (Kirche mit höherem Mittelschiff als die Seitenschiffe), mit vorgelegtem Westwerk, Vierungsturm und Langchor errichtet. Es entstand keine einheitlich gestaltete Dreikonchenanlage wie etwa an St. Maria im Kapitol, Groß St. Martin oder St. Aposteln; stattdessen schlossen sich an die Querflügel Vorhallen an, durch deren östliche die Gläubigen die Kirche betraten. Die heutige (westliche) Eingangshalle bildete einen Teil des damaligen Kreuzganges; hier lagen die Gebäude der Stiftsherren. Die nördliche Vorhalle wurde zur heutigen Sakristei umgebaut, in der sich das romanische Löwenportal befindet.

Im 14. Jh. wurden die Seitenschiffmauern durchbrochen und gotische Kapellen angebaut. Im Jahre 1414 begannen die Chorherren, nach Abbruch des romanischen Ostchores und der Krypta, mit dem Bau des gotischen Hochchores nach dem Vorbild des Aachener Münsters.

Gegen Ende des 15. Jh. wurde auf dem runden, romanischen Sockel der nördlichen Konche ein spätgotischer, eckiger Oberbau errichtet. An Stelle der südlichen Konche entstand 1492 ein vollständig neues Querschiff. 1539 fügte man im Südwesten die Rosenkranzkapelle an.

St. Andreas um 1930

1802 wurde unter französischer Herrschaft auch das Stift an St. Andreas aufgelöst. Die benachbarte Dominikanerkirche wurde 1804 abgerissen, bedeutende Ausstattungsstücke und die Gebeine des hl. Albertus Magnus wurden von dort in die nun zur Pfarrkirche umgewidmete Kirche St. Andreas überführt. Aus der Kirche des ebenfalls geschlossenen Benediktinerklosters wurde im gleichen Zuge der spätmittelalterliche Schrein mit den Reliquien der Makkabäer nach St. Andreas überführt.

Nachdem die Stiftsgebäude und der Kreuzgang sämtlich abgerissen wurden, erfolgte ab Mitte des 19. Jahrhunderts, ähnlich wie an fast allen noch erhaltenen romanischen Kirchen im Stadtgebiet, eine Restaurierung in neo-romanischem Stil und eine Entbarockisierung des Innenraumes.

St. Andreas 1942

Im 2. Weltkrieg wurde St. Andreas weniger schwer getroffen als viele andere Kirchen in der Innenstadt. Zwar waren bis Kriegsende alle Dächer, die Gewölbe des Südquerarms und die Fenstermaßwerke der Südseite zerstört, aber bereits 1947 war die Kirche im Innern weitestgehend wiederhergestellt, im gleichen Jahr übernahmen Brüder des Dominikanerordens die Seelsorge.

Die äußeren Schäden an Dächern und Turm waren bis 1952 behoben. Anschließend wurde die  Krypta freigelegt, modern ausgebaut und erweitert durch eine Grabkapelle für den heiligen Albertus Magnus. 1956 war die Wiederherstellung von St. Andreas abgeschlossen.

2005-2010 wurden in den beiden Seitenchören zwölf Fenster des berühmten Künstlers Markus Lüpertz eingebaut. 

Wappen des Gesamtordens der Dominikaner

Der Orden der Predigerbrüder – so der eigentliche Name der Dominikaner – wurde vom hl. Dominikus in Südfrankreich um 1215 gegründet und am 22. Dezember 1216 bestätigt, blickt also auf eine über 800-jährige Geschichte zurück.

Der ursprüngliche Ordensname (Predigerbrüder) lässt eigentlich nur Männer vermuten, doch das Gegenteil ist der Fall: Weltweit gibt es etwa 5.500 Brüder, 2.500 „klausurierte“ Schwestern (Nonnen oder Moniales genannt – sie leben in Klausur, also in Abgeschlossenheit im Kloster, um sich ganz auf Gebet und Kontemplation zu konzentrieren), 25.000 Schwestern, die „apostolisch“ tätig sind, also aktiv in Seelsorge und Beruf, und ca. 125.000 Frauen und Männer in den dominikanischen Laiengemeinschaften, davon allein 105.000 in Vietnam.

Sarkophag des heiligen Kirchenlehrers Albertus Magnus in der Krypta unter St. Andreas

1947 übernahmen die Dominikaner die Seelsorge an St. Andreas, in deren Krypta sich das Grab des heiligen Dominikaners Albertus Magnus befindet. Feierlich gestaltete Liturgien, die Beichtseelsorge, das vielfältige kulturelle Programm und das rege Gemeindeleben an der Dominikanerkirche führen regelmäßig viele Menschen nach St. Andreas. Die Brüder arbeiten u.a. in der Begleitung verschiedener Gruppen, in der Glaubensverkündigung sowie der FIDES-Glaubensinformation und der City-Seelsorge.

Daneben gibt es am Standort St. Andreas noch eine Reihe dominikanischer Gemeinschaften, Ritterorden und Bruderschaften, wie etwa die Kölner Brauer-Corporation ‚St. Peter von Mailand-Bruderschaft‘, die zweimal jährlich ihre Bruderschafts-Messe in der Brauer-Kirche St. Andreas feiert.

Ausführliche Informationen über den Dominikanerorden auf der Homepage der Dominikanerprovinz Teutonia.

Informationen zu den dominikanischen Laiengruppen vor Ort auf der Homepage von St. Andreas.

Dominikanerkirche St. Andreas

Andreaskloster 1
50667 Köln

Öffnungszeiten
Montag-Freitag 7.30-18.30 Uhr
Samstag 8.30-18 Uhr
Sonntag 8.30-19 Uhr

Während Gottesdiensten oder Konzerten ist keine Besichtigung möglich!

Gruppenbesuche und Führungen werden gebeten, sich vorab (telefonisch oder per Mail) im Pfarrbüro anzumelden!

Pfarrbüro St. Andreas

Pfarrbüro St. Andreas

Komödienstr. 6-8
50667 Köln
Telefon:0221 16066-0

 

Öffnungszeiten
Montag-Donnerstag 9-12 Uhr
Freitag 11:30-14:30 Uhr

Für Sie vor Ort

Das Pastoralteam

Weitere Ansprechpersonen finden Sie auf der Homepage der Kirchengemeinde

paterdanielop

Pater Daniel Stadtherr OP

Rector Ecclesiae und Pfarrvikar an St. Andreas
Komödienstraße 6-8
50667 Köln
Telefon:0221/160 660
richard nennstiel

Pater Richard Nennstiel OP

Subsidiar an St. Andreas
Komödienstr. 6-8
50667 Köln
Telefon:0221/160 660
sebastian annas

Pater Sebastian Annas OP

Subsidiar an St. Andreas
Komödienstraße 6-8
50667 Köln
Telefon:0221/160 660