Zum Inhalt springen
fastenzeit2026 header
fastenzeit2026 header
fastenzeit2026 header
fastenzeit2026 header
fastenzeit2026 header

Fastenzeit 2026 in Köln-Mitte

Alle Angebote auf einen Blick.

Am Aschermittwoch beginnt die traditionelle Fastenzeit vor Ostern - auch vorösterliche Bußzeit genannt.

Bereits im frühen Christentum wurden die 40 Tage vor dem Osterfest - in Anlehnung an die 40-tägige Fastenzeit Jesu in der Wüste - zum Fasten genutzt. 

Dabei ist die Zahl 40 rein symbolisch zu verstehen. Schon seit dem 5. Jahrhundert sind die Sonntage als sogenannte "kleine Auferstehungstage" vom Fasten ausgenommen.

Damit man allerdings auf die 40 Tage kommt, wurde der Beginn auf den Aschermittwoch gelegt und der Karfreitag sowie der Karsamstag hinzugezählt.

In Köln-Mitte bieten wir für diese besonders geprägte Zeit eine Vielzahl von passenden Angeboten an: Vom traditionellen Start in die Fastenzeit mit dem Empfang des Aschekreuzes an Aschermittwoch über meditative Kreuzwegandachten, zahlreiche Angebote für Beichte und Gespräch bis hin zu besonderen Fastenpredigtreihen.

Ganz besonders laden wir ein, die Fastenzeit bewusst in den Alltag zu integrieren. Dafür haben wir für Sie eine kurze Anleitung "Exerzitien im Alltag" zusammengestellt, die sie unten finden. Ob zu Beginn der Fastenzeit oder kurz vor Ostern: Es ist nie zu spät, es einfach einmal auszuprobieren!

 

Kalenderübersicht: Angebote zur Fastenzeit in Köln-Mitte

Exerzitien im Alltag Fastenzeit 2026 header

Die Fastenzeit lädt jedes Jahr neu ein, innezuhalten und euren Glauben im Alltag bewusster zu leben. Gerade als Familie stellt sich dabei oft die Frage: Wie kann diese besondere Zeit gelingen – mitten zwischen Arbeit, Schule, Terminen und all den kleinen und großen Herausforderungen des Alltags? Exerzitien im Alltag möchten euch genau hier begleiten.

Die Evangelien der Fastenzeit erzählen von Erfahrungen, die auch euch vertraut sein können: von Versuchungen und Entscheidungen, von Lichtblicken und Zweifeln, von Begegnungen, die verändern, und von neuem Leben.

In den Geschichten von Jesus in der Wüste, auf dem Berg der Verklärung, an der Quelle mit der Samariterin, bei der Heilung des Blindgeborenen und am Grab des Lazarus dürft ihr entdecken, wie Gott Menschen anspricht – mitten in ihrem Leben. Diese Evangelien können euch helfen, euren eigenen Alltag im Licht des Glaubens neu zu betrachten.

Fastenzeit heißt dabei nicht nur weniger, nicht nur Verzicht oder Einschränkung. Sie kann auch ein bewusstes „mehr“ sein: mehr Zeit füreinander, mehr Aufmerksamkeit füreinander, mehr Geduld im Miteinander.

Vielleicht wird es ein „Mehr“ an Gebet – in einem gemeinsamen Tischgebet, in einem kurzen Moment der Stille am Abend oder im Gespräch über das Evangelium. Exerzitien im Alltag laden euch ein, solche kleinen Glaubensmomente wahrzunehmen und zu vertiefen.

So kann die Fastenzeit für euch zu einer Zeit des Wachsens werden: im Vertrauen auf Gott, in eurer Beziehung zueinander und in eurem Familienleben. Exerzitien im Alltag möchten euch ermutigen, Gottes Nähe im ganz normalen Leben zu entdecken und euch gemeinsam auf Ostern hin auszurichten.

Ob zu Beginn der Fastenzeit oder kurz vor Ostern: Es ist nie zu spät, es einfach einmal auszuprobieren!

 

Exerzitien im Alltag – eine Anleitung

Exerzitien im Alltag sind geistliche Übungen, die helfen, Gott im ganz normalen Leben zu entdecken: zwischen Frühstück und Brotdose, Arbeit, Schule, Haushalt und Freizeit. Ziel ist keine zusätzliche Belastung, sondern ein aufmerksameres, innerlich ruhigeres Leben mit Gott.

Gott wartet nicht auf perfekte Stille. Er ist mitten im Trubel. Kinderlachen, Streit, Müdigkeit – all das gehört dazu Exerzitien im Alltag bedeuten: Ich übe, Gott in meinem Leben wahrzunehmen, so wie es gerade ist. 

Empfehlung: 10–15 Minuten am Tag. Egal ob im Auto, beim Spaziergang, mit einer Kerze auf dem Sofa … Exerzitien wollen zum Alltag dazugehören!

  • Ankommen (1–2 Minuten)
  • ruhig hinsetzen oder stehen tief durchatmen sich bewusst machen: Gott ist jetzt hier
  • Ein kurzes Gebet, zum Beispiel:
  • Ein geistlicher Satz oder eine Frage wie:
    • Wo habe ich heute Liebe erfahren?
    • Wo war ich herausgefordert?
  • Gespräch mit Gott:
    • Gott erzählen, was mich bewegt
    • ehrlich, einfach, in der eigenen Sprache
    • Dank, Bitte, Ärger, Freude – alles darf sein

  • Für Eltern mit Kindern: 
    • Erzähle Gott von deinem Tag so, wie du es einer guten Freundin erzählen würdest. 
  • Abschluss:
    • Vaterunser oder ein eigenes Dankgebet
    • bewusst in den Tag / in die Nacht gehen

  • kurz innehalten vor dem Essen
  • Segenszeichen auf die Stirn der Kinder
  • Abends gemeinsam fragen: Wofür waren wir heute dankbar?

Kleine Rituale wirken oft tiefer als lange Gebete. 

Realistisch bleiben:

  • Tage werden ausfallen!
  • Es wird nicht immer zum Alltag passen!
  • Man ist/die Kinder sind zu müde!

Das ist kein Scheitern, sondern Teil der Übung!

Gott segne unser Leben, 

unsere Zeit und unsere Unruhe, 

unsere Liebe und unsere Grenzen. 

Guter Gott, 

lass uns dich finden – mitten im Alltag.

Amen.

Alle obigen Texte finden Sie in einem Flyer, der in den Innenstadtkirchen ausliegt oder hier heruntergeladen werden kann: 

2026 Romanischer Kreuzweg